Medizinische Versorgung

Medizinische Versorgung

Die Gesundheit ist das Wichtigste für Ihren Chow.

Suchen Sie sich einen Tierarzt Ihres Vertrauens. Wichtig ist, dass Sie sich einen Kleintierarzt suchen. Idealerweise hat dieser bereits Erfahrung mit Chows oder ähnlichen Rassen, dann haben Sie einen Glücksgriff getan. Er wird mit Ihnen die nächsten Impftermine und Vorsorgetermine besprechen und Ihnen bei allen gesundheitlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auch wir werden immer versuchen Ihnen bei Fragen oder auftretenden Problemen zur Seite zu stehen, wenn Ihrem Liebling etwas fehlt. Einen Tierarzt ersetzen können wir dabei nicht.

Welpen aus unserer Zucht haben die erste Mehrfachschutzimpfung der Grundimmunisierung schon erhalten, sie ist im Heimtierausweis eingetragen. Nehmen Sie diesen zu Ihrem Tierarzt mit, alle weiteren Impfungen werden ebenfalls in diesem Ausweis vermerkt.

Ein paar Punkte, die uns wichtig sind, zum Geleit:

Möglicherweise benötigt Ihr Chow eine Narkose. Bitte sprechen Sie hier im Vorfeld mit Ihrem Tierarzt über die Art der Narkose. Der Chow reagiert erfahrungsgemäss sehr empfindlich auf Narkosen, diese sollte in jedem Fall nur ganz flach gehalten werden (minimale Dosierung). Entscheidend ist ebenfalls die Wahl des Narkosemedikaments. Wir wissen – aus eigener Erfahrung und von anderen Chow-Besitzern – dass bestimmte Medikamente beim Chow einen plötzlichen Herzstillstand auszulösen scheinen.

Unabhängig davon haben wir all unsere Chow auf die sog. MDR1-Mutation hin untersuchen lassen (Gendefekt, welcher zu Überempfindlichkeit auf bestimmte Arzneimittel führt). Keine unserer Damen weist den entsprechenden Gendefekt auf.

Regelmässige Wurmprophylaxe: sobald Ihr Tier mit Artgenossen in regem Kontakt steht, in freier Wildbahn Dinge aufstöbert oder frisst, Sie gerne Sommerferien in südlichen Ländern verbringen, etc. ist eine regelmässige Entwurmung angeraten. Alternativ (und abhängig von Ihrem Aktivitätsradius), um die chemische Belastung Ihres Tieres geringer zu halten, können Sie in regelmässigen Abständen Stuhlproben auf Parasiten untersuchen lassen. Dann erübrigt sich eine Entwurmung bis zum nachgewiesenen Befall. Wir haben dies erfolgreich mit denjenigen unserer Chows gemacht, welche empfindlich auf Medikamente reagieren, und sich beim Spazieren normalerweise ordentlich benehmen.

Zeckenprophylaxe: wir haben mit unseren Chows leider oft die Erfahrung gemacht, dass sie extrem empfindlich auf spot-on-Präparate reagiert haben, d.h. Juckreiz, Ausschlag. Mittlerweile setzen wir Tabletten ein, allerdings schützen diese im Gegensatz zu den spot-on-Präparaten nicht vor dem Zeckenbiss, sondern töten die Zecke erst nach dem Biss. Daher ist ein regelmässiges Abkämmen nach dem Spaziergang notwendig. Zecken können viele schwere, teilweise tödlich verlaufende Krankheiten übertragen. Durch die Klimaerwärmung treten diese immer häufiger auch in unseren Breiten auf (z.B. Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose). Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welche Präparate er empfiehlt.

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