Ernährung - Fütterungsempfehlung

 

Ernährung – Fütterungsempfehlung

Wir sind bestrebt unsere Chows rassegerecht und abwechslungsreich zu ernähren.

A-Wurf-Welpen beim Fressen

Wir haben uns dafür entschieden, unsere Chows sowohl mit einem hochwertigen Fertigfutter, als auch mit selbst zubereiteten Mahlzeiten zu verwöhnen. Barfen mit rohem Fleisch und Gemüse haben wir mit wenig Erfolg versucht (Durchfall, Juckreiz) und sind deshalb auf gekochte Gerichte umgestiegen.

Die Erfahrung vieler Züchter zeigt, dass der Chow empfindlich auf einen zu hohen Proteingehalt (über 25-26%) seiner Nahrung reagiert, Juckreiz ist eine mögliche Folge.

Beim Fertigfutter haben wir uns für die Marken „Belcando“ und „Wolfsblut“ entschieden, da sie unserem Anspruch an ein ausgewogenes und hochwertiges Futter genügen (hochwertige Zutaten, keine chemischen Zusatzstoffe, vielfältig und abwechslungsreich – je nach Entwicklungs- und Leistungsbedarf). Wir füttern sowohl Trocken- als auch Nassfutter.

Trocken- und Nassfutter sollten den Tieren nie zusammen gereicht werden, da diese unterschiedlich schnell verdaut werden (Trockenfutter würde so die Verdauung des Nassfutters verzögern und könnte z.B. zu Blähungen führen)

Nachfolgend eine Auswahl an Gerichten und eine (nicht abschliessende) Liste von Lebensmitteln, welche Ihr Chow aus unserer Zucht schon kennt.

Huhn mit Gemüse und Couscous

Kaninchen mit Gemüse und Kartoffel oder Reis

Lamm mit Gemüse und Hirse

Lachs mit Gemüse und Reis

Hüttenkäse

Quark mit Haferflocken, etwas Honig und wenig gemahlenen Nüssen

Quark mit Eigelb und Haferflocken

Quark mit geriebenem Apfel oder Birne (auch mal zerdrückte Beeren), Honig und Getreideflocken (Hafer, Dinkel)

Proteinquellen:

Fleisch (Huhn, Pute, Kaninchen, Wild). Knochen füttern wir unseren Hunden lediglich in Form gewolfter Kaninchen, Hühnerhälse und –karkassen ; die kleinen Knochenstückchen führen Calcium zu. Wenn Ihr Chow nicht einfach alles verschlingt können Sie auch ganze Hühnerhälse probieren – leicht in Butter angedünstet ein Gedicht. Mit Rindfleisch haben wir teilweise die Erfahrung gemacht, dass die Chows Ausschlag bekommen bzw. Unverträglichkeitsreaktionen zeigen, hier empfehlen wir ein vorsichtiges Ausprobieren, ebenso bei Pferdefleisch (die Brühe davon sollte nicht gegeben werden, da sie ebenfalls zu Unverträglichkeit führen kann). Schweinefleisch darf dem Hund nie in roher Form gefüttert werden (Gefahr der Ansteckung mit Aujetzky-Virus, tödlich), wir haben es gut durchgekocht als Gehacktes mit Nudeln auf dem Speiseplan, aber ganz selten.

Fisch (Lachs), etwa 1 mal in der Woche

Eigelb (Eiweiss nur in kleinen Mengen, lesen Sie hierzu die Fachliteratur)

Milchprodukte (Hüttenkäse, Quark, mal etwas Käse oder Joghurt). Milch und Sahne führen leicht zu Durchfall.

Kohlehydrate:

Damit der Hundemagen diese gut aufschliessen kann sollten sie fein gerieben werden bzw. püriert.

Gemüse (Kürbis, Zucchini, Karotten, Pfälzer Rüben, Fenchel, Knollensellerie, Pastinaken, Chiccorée). Blähende Gemüse, wie Kohl, Bohnen sollten nur in sehr kleinen Mengen gefüttert werden (hier empfehlen wir Fachliteratur zum Thema Barfen)

Obst (Apfel, Birne, Banane, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Zwetschgen) – hier mag der Hund vor Allem süsse Früchte, Sie können gerne weitere ausprobieren

Getreide (Quinoa, Couscous, Hirse, (Dinkel-) Nudeln, Reis): besonders Quinoa und Couscous sind sehr bekömmlich und schmecken den Kleinen, Nudeln lieben sie sowieso. Generell sind Getreide, auch Kartoffeln, Füllstoff und führen dem Tier kaum Nährstoffe zu die es braucht. Sie sollten daher nur in kleinen Mengen als Beilage verfüttert werden. Kartoffeln können zu Durchfall führen.

Fette:

Lachsöl, Dorschlebertran, Leinöl, Olivenöl, Butter – zwischendurch ein Butterbrot (bei uns ein Sonntagsbrauch) lieben die Chows, und ihrem Fell tut’s gut. Generell sind hochwertige Fette für die Ernährung sehr wichtig und helfen Kohlenhydrate aus Gemüse und Obst aufzuschliessen.

Nahrungsergänzungsmittel:

Wenn Sie Ihr Tier mit Fertigfutter ernähren ist eine Zufütterung von Nahrungsergänzungsmittel nicht nötig, da diese bereits den Futtern beigemischt sind. Ein Zuviel an Zusatzstoffen ist ungesund.

Je weniger Sie sich bei der Fütterung auf Fertigprodukte beziehen, umso wichtiger wird es, dem Tier die ausreichende Menge an Mineral- und Spurenstoffen zuzufüttern. Hier sollten Sie sich von einem geeigneten Tierarzt (Ernährungsberatung) beraten lassen, bzw. die einschlägige Fachliteratur zu Rate ziehen. Wichtigste Zusatzstoffe sind hier Calcium, Bierhefe oder Mineralstoffmischungen.

Leckerli und Knabberspass:

Unsere Chow bekommen regelmässig ihre Leckerli – auch hier möglichst artgerecht. Getrocknete Hühner- oder Entenbrustfilets, getrocknete Fischchen, Süsskartoffeln mit Hühner-brust, Hirsch- oder Straussenfleischbröckchen, getrocknete Stücke von Kaninchen, Strauss, Lamm, Huhn, Kamel, Hirsch, etc. (wir füttern weder Rind noch Pferd), zum Nagen gibt’s Straussenknochen oder Geweihstücke, wenn er Rind verträgt Büffelhautknochen. Und ja, auch unsere Meute bekommt mal was Besonderes, z.B. Joghurtdrops, ein Stückchen Buttergipfeli, ein Stück Honigzüpfe, etwas gekochten Schinken – soll ja kein Hundeleben sein wink.

Mary Noëlle mit Leckerli  Joko mit Knochen

Wasser:

Frisches Trinkwasser muss dem Chow immer zur Verfügung stehen. Um ihn vor Ansteckung mit unliebsamen (und teilweise äusserst gefährlichen) Krankheiten zu schützen, vermeiden Sie, dass er aus stehenden Gewässern (alte Pfützen, Brackwasserteiche, etc.) trinkt oder an öffentlichen Wasserschüsseln.

Welpen am Wassernapf

 

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